Verführung der Unschuld, Band 2

Verführung der Unschuld, Band 2

Als Federico Moreno nach langer Abwesenheit eines Tages überraschend nach Lucca zurückkehrt, ist er nicht allein. Niemand ahnt, dass er Mariella keineswegs aus Liebe geheiratet hat.
Giulia sieht einer neuerlichen Begegnung mit Federico skeptisch entgegen. Hat er sich inzwischen geändert? Mittlerweile ist sie glücklich mit seinem Zwillingsbruder Lorenzo verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter.
Mariella fühlt sich bald von Federico vernachlässigt, der sie in einem speziellen Heiratsinstitut ersteigert hat, wo sie zur Lustsklavin ausgebildet worden wurde. In Butler Giovanni findet Mariella einen aufmerksamen Liebhaber.
Aber dieses heimliche Spiel ist gefährlich. Und dann verschwindet Giulia eines Tages spurlos …

208 Seiten
Elysion Books, 2014
ebook

Leseprobe

  • Es war der bis dahin glücklichste Tag in Giulias Leben, als Lorenzo ihr in Tante Ilarias Rosengarten einen romantischen Heiratsantrag machte. Für ihn spielte es keine Rolle, ob es sein oder Federicos Kind war, das in ihrem Bauch heranwuchs. Lange Zeit hatte sie diese Ungewissheit ...

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  • ... als Belastung empfunden, aber seit Maria auf der Welt war, war auch sie davon überzeugt, dass nur Lorenzo der Vater sein konnte. Einen liebevolleren und besorgteren Vater gab es nicht.
    Gedankenverloren gab Giulia Gewürze und Knoblauch ans Essen, sammelte die Überreste ein, die sich beim Schneiden auf dem Küchentresen verteilt hatten und putzte mit einem feuchten Tuch nach. Würde es ewig so wunderbar bleiben, ihr jetziges Leben? Das wäre einfach zu schön, um wahr …
    »Aaaaah!« Giulia stieß einen quietschenden Schrei aus, als sie auf einmal von hinten umarmt wurde. »Lorenzo! Du sollst dich nicht immer so anschleichen und mich erschrecken.«
    Ihr Mann wirbelte sie auf der Stelle zu sich herum, legte eine Hand in ihren Nacken und erstickte weitere Worte mit einem leidenschaftlichen Kuss. Giulia schlang ihre Arme um seinen Hals, eines ihrer nackten Beine um seinen Unterschenkel und verringerte so noch mehr die kurze Distanz. Sie fühlte die Hitze, die seine Brust abstrahlte, die Kraft, die von seinem Körper ausging und sie gab sich völlig dem neckenden Vor- und Zurückschnellen seiner Zungenspitze hin.
    »Ah, mein lüsternes Vollblutweib«, lachte Lorenzo, lockerte seinen Griff und blickte auf ihren Busen herab, der sich unter dem dünnen Stoff ihres Sommerkleides hob und senkte. »Hm, und wie es hier wieder duftet.«

    Meinte er ihr Eau de Toilette oder das Essen? »Fast fertig, wir können gleich essen«, stellte Giulia fest und schlüpfte aus seinen Armen, um das Besteck aus der Schublade zu holen.
    »Ja, wenn das Essen nur fast fertig ist …«, wiederholte Lorenzo gedehnt und begann sein Hemd aufzuknöpfen, ohne sie aus den Augen zu lassen. »Dann könnten wir beide ja erst noch eine Vorspeise einlegen.«
    Giulia las es in seinem Blick, was er meinte und lief auf die andere Seite des Esstisches. »Ich meinte eigentlich, dass ich erst noch den Tisch decken muss.« »Oh nein, du kleine Schwindlerin, du meinst etwas ganz anderes.« Er zog sein Hemd aus und legte es über eine Stuhllehne. »Du bist die Vorspeise.«
    Giulia kicherte. »Ach ja? Dann musst du mich aber zuerst fangen. Ich lass mich nämlich nicht freiwillig vernaschen!«
    »Meinst du? Das werden wir gleich sehen!«

    Lachend rannten sie beide mal links, mal rechts um den Tisch herum. Giulia ließ ihren Mann nicht eine Sekunde aus den Augen und reagierte stets schnell genug. Allerdings rechnete sie nicht damit, dass er sich auf einmal auf den Tisch schwingen und zu ihr herüber rutschen würde. Bereitwillig und doch vor Lust und Übermut kreischend ließ sie sich von seinen Armen einfangen.
    »Jetzt gehörst du mir«, keuchte er an ihren Lippen und seine Hände strichen über ihren Körper.
    Oh ja, sie wollte ihn. Ihr Körper verlangte mit jeder Sekunde dieses Spiels mehr nach ihm. Ihre Hände streichelten seine Brustwarzen, während sie sich erneut küssten und seine Hände ihren Rock empor rafften und ihre Pobacken umfassten. Und dann – stutzte er und hielt in seinem Kuss inne.
    »Mein kleines ungezogenes Weib hat ja gar nichts unter dem Kleid an«, murmelte er rau.
    »Schon den ganzen Tag nicht«, hauchte Giulia und knabberte zart an seiner Lippe. Für einen kurzen Augenblick geschah nichts, dann klatschte seine Hand laut auf ihre Pobacke.
    »Findest du nicht auch, dass sich das für eine anständige verheiratete Frau nicht gehört?«
    Giulia kicherte und streckte ihren Po ein wenig heraus. Sie sehnte sich nach ein wenig Schmerz, nach dem Gefühl, sich ein bisschen Strafe verdient zu haben. Ein zweiter Klaps erfolgte, ein dritter, ein vierter, und brannten auf ihrer Haut. Giulia stöhnte. Sie fühlte ihre Schamlippen feuchter werden, schwellen, und ihre Lust wurde immer größer.

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